Montag, 13. August 2012

Emily Drummond, Rum, Raub und rauhe Sitten

Der Klappentext:

»Jeder normale Mensch spürt gelegentlich die Versuchung, sich in die Hände zu spucken, die schwarze Flagge zu hissen und Kehlen durchzuschneiden.« (H. L. Mencken)
   
Das galt und gilt vor allem für Menschen, denen man die normalen Erwerbsmöglichkeiten, etwa die Fischerei (wie heute in Somalia), nahm – sie wurden zu Freibeutern, »Libertinern, später Banditen«, wie Schiller das Personal der »Räuber« bezeichnete. Stets hat sich die Fantasie heutiger Leser an der wilden Freiheit der Piraten berauscht. In diesem Buch marschieren sie alle auf: Francis Drake, der »Pirat im Dienst der Königin«, Klaus Störtebeker und seine »Likedeeler« (»Gleichteiler«), Sir Henry Morgan, Captain Kidd und Blackbeard recte Edward Teach, von dem der Ausspruch überliefert ist: »Wenn ich nicht von Zeit zu Zeit jemanden erschieße, vergessen die Menschen, wer ich bin.«
Nun, Emily Drummond kennt sie alle und hat keinen vergessen, von den Piratencaptains der »goldenen Zeit« der Piraterie um 1700 bis hin zu den heutigen Piraten an den Küsten Somalias oder des Internets. Vor zwei Jahren bereits durch den Roman »Gefesselt von Piraten« hervorgetreten, führt sie den Leser im vorliegenden Buch sachkundig durch die einstige und heutige Welt der Freibeuter und Piraten.

Emily Drummond
Rum, Raub und rauhe Sitten
Eine Geschichte der Piraterie
Edition das freie Buch, Band 2
144 Seiten, kartoniert, DIN-A 5
14,50 €
ISBN 978-3-936708-96-7